Salsa
Wie die Salsa-Musik ist auch der dazugehörige Tanz eine Verbindung afrokaribischer und europäischer Tanzstile. Die Ursprünge stammen aus dem englischen Contredanse des 17. Jahrhunderts. Der Contredanse war ein Gruppentanz, die meisten Figuren umfassten zwei 4/4-Takte, also acht Schläge. Wie im Square Dance gab es einen Caller (engl.: Rufer), der den Paaren im Saal die zu tanzenden Figuren zurief. Französische und spanische Kolonialherren führten diese Tänze ihrer Heimat in die Karibik ein, wo sich über die Jahre langsam der Tanz entwickelte, den wir heute kennen.
Salsa weist im Gegensatz zu vielen anderen Tänzen keinen einheitlichen Grundschritt auf, wohl darf aber der „Vorwärts-Rückwärts Grundschritt auf 1“ als der verbreiteteste Grundschritt gelten. Charakteristisch ist eine Pause auf dem jeweils vierten Schlag eines Taktes. Damit spiegelt der Grundschritt den besonderen Salsa-Rhythmus wider: Zusammen mit dem Gesang und den Instrumenten wird ein Takt mit dem ersten Schlag begonnen, die Pause jedoch legt die Betonung zusammen mit der Perkussion auf den vierten Schlag.
Takt: 4/4
Tempo: 38-60 T/M



