Rumba
Rumba, auch Rhumba, ist ein spanisches Wort und bedeutet "Fest" oder "Tanzfest". Sie ist ein Sammelbegriff für viele historische und zeitgenössische Lied- und Tanzformen. Ursprungsland der heutigen Rumba ist Kuba.
Die genaue Herkunft der Rumba ist bis heute ungeklärt, sicher ist sie musikalisch und tänzerisch afrokubanischen Ursprungs. Zunächst war die Rumba ein rein rhythmischer Tanz, also nur mit afrikanischen und afrokubanischen Perkussionsinstrumenten gespielt. Heute wird Rumba nur noch melodiös gespielt und mit Rhythmus unterlegt. Über New York (1910) kam die Rumba in den 30er Jahren nach Europa und erlangte in England und Frankreich die größte Verbreitung.
In der NS-Zeit war sie in Deutschland als "entartete" Musik verboten. Seit den 50er Jahren zählt Sie zu den Gesellschafts- und Turniertänzen. Wir unterscheiden heute zwischen Square- bzw. Carré-Rumba und Cuban-Rumba.
Takt: 4/4
Tempo: 27-30 T/M


